Aktuelle Hinweise bei individuellen Empfangsproblemen

Bitte führen Sie einen Sendersuchlauf durch – in den meisten Fällen behebt das Ihr Empfangsproblem. Details dazu finden Sie unten.

Einige Hersteller bieten aktuelle Softwareupdates an. Bitte prüfen Sie Ihr Empfangsgerät und die Herstellerwebseite.

Bitte prüfen Sie die Antennensituation bei Ihnen am Empfangsort.

 

Sendersuchlauf
Erstinbetriebnahme
Bei der ersten Inbetriebnahme des DVB-T2 HD Empfängers startet in der Regel ein automatischer Suchlauf. Dazu muss die Antenne angesteckt sein! Am Ende werden alle gefundenen Programme angezeigt. Sofern diese komplett sind, ist der Suchvorgang abgeschlossen. Die Programmübersicht für Ihre Postleitzahl finden Sie hier.

Empfänger schon genutzt
Starten Sie einen automatischen Suchlauf laut Bedienungsanleitung. Sollte nicht alle neuen Kanäle/Programme gefunden werden können ist ein manueller Suchlauf oder die Rücksetzung des DVB-T2 HD-Empfängers auf Werkseinstellungen angeraten.

Ein manueller Suchlauf ist zum Beispiel bei einem Belegungs-/Kanalwechsel erforderlich. Hierfür wird die Kanalnummer oder die Frequenz eingegeben. Sollte im automatischen Suchlauf ein Programm/Kanal nicht gefunden werden, ist es möglich, dass dies im manuellen Suchlauf funktioniert. Die Kanal-/Frequenzübersicht finden Sie hier.

Sollte es auch mit dem manuellen Suchlauf nicht möglich sein, ein Programm/einen Kanal zu finden, so ist die Rücksetzung des DVB-T2 HD-Empfängers auf Werkseinstellungen angeraten. Hierbei werden alle bisherigen Einstellungen gelöscht.

Danach sollte ein automatischer oder manueller Suchlauf auf die korrekten Kanäle erfolgen. (Achtung: Oft wird durch die Rücksetzung auf Werkseinstellungen auch die Versorgungsspannung für Aktivantennen ausgeschaltet, die dann natürlich wieder zu aktivieren ist, wenn die angeschlossene Antenne eine Stromversorgung benötigt.)

 
Allgemeine Infos
Sollten Sie neue Programme mit dem Zusatz “(Internet)“ oder "(connect)” auf Ihrem Empfangsgerät sehen, so handelt es sich hierbei um Kanäle die über das Internet angeboten werden. Voraussetzung für den Empfang dieser Programme ist ein HbbTV-fähiges Empfangsgerät, das mit dem Internet verbunden sein muss.
Manche DVB-T2 HD-Empfänger speichern die Ergebnisse neuer Suchläufe in der Programmtabelle hinter den zuvor abgespeicherten Kanälen, ohne die alten Ergebnisse zu überschreiben oder zu löschen. Dadurch entsteht in der Programmtabelle der Eindruck, dass manche Programme mehrfach gefunden wurden. Prüfen Sie, ob die für Ihr Empfangsgebiet empfohlenen Kanäle dabei sind.

Mehrfachbelegungen können in den seltenen Fällen eines Senderausfalls allerdings hilfreich sein. Die Sortierung ans Ende der eigentlichen Programmliste wird daher empfohlen.

Das DVB-T2 HD-Sendesignal ist nach der Inbetriebnahme der Sendeanlagen stabil. Nur sehr selten werden Wartungsarbeiten an den dortigen Antennenanlagen durchgeführt, die zu vorübergehenden Abschaltungen führen. Aufgrund wechselnder Wetterbedingungen und den daraus resultierenden Veränderungen bei der Signalausbreitung kann es am Empfangsort zu natürlichen Schwankungen im Signalpegel kommen. Diese sind hinsichtlich der Versorgungsprognose und Antennenempfehlung bereits eingeplant. Dennoch sollte, wo möglich, eine weitere Reserve eingeplant werden, damit der Empfang immer stabil bleibt. Die nächstbeste Antenne oder ein passender Verstärker können hierbei helfen. Ein Fachbetrieb hat die nötigen Messgeräte zur detaillierten Analyse.

Der digitale Empfang kann sogar bei schwachen Signalen noch perfekt sein, bricht aber bei nur geringer Unterschreitung des notwendigen Pegels gänzlich zusammen. In der Folge bleibt der Bildschirm schwarz, oder es erscheint ein entsprechender Hinweis. Der sehr schmale Bereich zwischen diesen Zuständen ist durch Klötzchenbildung, Tonausfälle oder Standbilder gekennzeichnet. Sollten Sie hiervon betroffen sein, so ist dieses ein klares Zeichen dafür, dass Ihr Empfang im Grenzbereich liegt. Die Gefahr von Ausfällen ist also groß. Demzufolge empfiehlt sich eine Optimierung der Antennensituation.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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